Herkunft und Geschichte
Der Boston Terrier stammt aus den USA und entstand im 19. Jahrhundert aus einer Kreuzung von Bulldogge und English White Terrier. Er wird oft als „amerikanischer Gentleman“ bezeichnet und war eine der ersten in den USA gezüchteten Hunderassen.
Aussehen und Größe
Der Boston Terrier ist ein kleiner bis mittelgroßer, kompakter Hund mit einer Schulterhöhe von 25 bis 43 cm und einem Gewicht von 4,5 bis 11,4 kg. Sein kurzes, glattes Fell in Schwarz-Weiß erinnert an einen eleganten Smoking, was ihm seinen Spitznamen einbrachte.
Charakter
Der Boston Terrier gilt als freundlich, verspielt und sehr menschenbezogen. Er ist gutmütig gegenüber Kindern und anderen Haustieren und zeigt selten aggressives Verhalten, was ihn zu einem beliebten Familienhund macht.
Haltung und Bedürfnisse
Der Boston Terrier braucht regelmäßige, aber nicht übermäßig intensive Bewegung. Aufgrund seines kurzen Fangs sollte er bei Hitze und Anstrengung nicht überfordert werden, da Kurzköpfigkeit die Atmung erschweren kann. Sein kurzes Fell ist pflegeleicht.
Gesundheit
Der Boston Terrier hat eine Lebenserwartung von 11 bis 13 Jahren. Aufgrund seines kurzen Kopfes kann er zu Atemproblemen neigen, zudem sind seine großen, hervorstehenden Augen anfälliger für Verletzungen. Auch Wirbelsäulenfehlbildungen können in der Rasse vorkommen.
Für wen eignet sich der Boston Terrier?
Der Boston Terrier passt gut zu Familien und Einzelpersonen, die einen freundlichen, kompakten Begleiter suchen und auf hitzeangepasste Bewegung sowie seine besonderen gesundheitlichen Bedürfnisse achten.




