Herkunft und Geschichte
Die Bulldogge stammt aus England, wo sie ursprünglich für den blutigen “Bullenbeißen”-Sport gezüchtet wurde. Nach dem Verbot dieser Praxis im 19. Jahrhundert wandelte sich die Rasse zu einem deutlich sanfteren, familienfreundlichen Begleithund.
Aussehen und Größe
Die Bulldogge ist ein kompakter, muskulöser Hund mit einer Schulterhöhe von 31 bis 40 cm und einem Gewicht von 18 bis 25 kg. Ihr unverwechselbares Gesicht mit dem kurzen Fang, den Hautfalten und der massigen Statur gehört zu den bekanntesten Rassemerkmalen weltweit.
Charakter
Die Bulldogge gilt als gutmütig, geduldig und ausgesprochen liebevoll gegenüber ihrer Familie. Sie ist selten aggressiv und kommt meist gut mit Kindern zurecht. Ihr ruhiges, fast schon gemütliches Wesen passt gut zu einem entspannten Alltag.
Haltung und Bedürfnisse
Aufgrund ihrer Kurzköpfigkeit sollte die Bulldogge bei Hitze und starker Anstrengung besonders geschützt werden, da ihre Atmung dadurch erschwert wird. Kurze, ruhige Spaziergänge sind besser geeignet als lange oder intensive Belastung. Ihre Hautfalten müssen regelmäßig gereinigt werden, um Hautentzündungen vorzubeugen.
Gesundheit
Die Bulldogge hat eine vergleichsweise kurze Lebenserwartung von 8 bis 10 Jahren. Aufgrund ihrer Kurzköpfigkeit ist sie besonders anfällig für Atemprobleme, zudem können Hautfaltenentzündungen und Gelenkprobleme vorkommen. Eine sorgfältige Auswahl des Züchters mit Fokus auf Gesundheit ist bei dieser Rasse besonders wichtig.
Für wen eignet sich die Bulldogge?
Die Bulldogge passt zu Menschen, die einen ruhigen, liebevollen Begleiter suchen und sich der besonderen gesundheitlichen Bedürfnisse dieser Rasse bewusst sind, insbesondere im Hinblick auf Hitze und Anstrengung.




