Herkunft und Geschichte
Die Deutsche Dogge wurde in Deutschland aus verschiedenen Doggen-Rassen entwickelt und diente ursprünglich zur Jagd auf Großwild wie Wildschweine. Sie gilt als Nationalhund Deutschlands und wird oft als “Apollo der Hunde” bezeichnet.
Aussehen und Größe
Die Deutsche Dogge zählt zu den größten Hunderassen der Welt mit einer Schulterhöhe von mindestens 72 cm bei Rüden und einem Gewicht von 50 bis 90 kg. Ihr eleganter, muskulöser Körperbau und die imposante Statur machen sie zu einem beeindruckenden Erscheinungsbild.
Charakter
Die Deutsche Dogge gilt trotz ihrer enormen Größe als sanft, geduldig und ausgesprochen menschenbezogen. Sie ist selten aggressiv, kommt meist gut mit Kindern zurecht und zeigt oft ein fast schon gemütliches, ruhiges Wesen im Haus.
Haltung und Bedürfnisse
Die Deutsche Dogge braucht ausreichend Platz sowie moderate, aber regelmäßige Bewegung. Aufgrund ihrer Größe sollte in den ersten Lebensmonaten auf schonendes Wachstum geachtet werden, um die Gelenke nicht zu überlasten. Frühe Sozialisierung und Grundgehorsam sind aufgrund ihrer Kraft besonders wichtig.
Gesundheit
Die Deutsche Dogge hat mit durchschnittlich 7 bis 10 Jahren eine für ihre Größe typische, eher kurze Lebenserwartung. Sie ist wie andere tiefbrüstige Rassen besonders anfällig für Magendrehung, weshalb auf ruhige Fütterung geachtet werden sollte. Auch Herzerkrankungen und Hüftdysplasie können vorkommen.
Für wen eignet sich die Deutsche Dogge?
Die Deutsche Dogge passt zu Menschen mit ausreichend Platz, die einen sanften, imposanten großen Begleiter suchen und sich der besonderen gesundheitlichen Herausforderungen von Riesenrassen bewusst sind.




