Herkunft und Geschichte
Der Lagotto Romagnolo stammt aus der Region Romagna in Italien, wo er ursprünglich als Wasserapportierhund in den Sümpfen eingesetzt wurde. Nach der Trockenlegung der Sumpfgebiete wurde die Rasse gezielt zur Trüffelsuche weiterentwickelt und gilt heute als spezialisierter Trüffelhund.
Aussehen und Größe
Der Lagotto Romagnolo ist ein mittelgroßer, kompakter Hund mit einer Schulterhöhe von 41 bis 48 cm und einem Gewicht von 11 bis 16 kg. Sein dichtes, lockiges Fell in verschiedenen Farben verleiht ihm ein charakteristisches, teddyartiges Erscheinungsbild.
Charakter
Der Lagotto Romagnolo gilt als freundlich, aufmerksam und sehr arbeitsfreudig. Er ist seiner Familie gegenüber liebevoll und anhänglich, zeigt aber auch einen ausgeprägten Spür- und Arbeitswillen, der beschäftigt werden möchte.
Haltung und Bedürfnisse
Der Lagotto Romagnolo braucht regelmäßige Bewegung und viel geistige Beschäftigung, idealerweise mit Nasenarbeit wie gezieltem Suchtraining. Sein lockiges Fell erfordert regelmäßiges Trimmen und Bürsten.
Gesundheit
Der Lagotto Romagnolo hat eine Lebenserwartung von 15 bis 17 Jahren und gilt als robuste, langlebige Rasse. In der Rasse kann eine erbliche neurologische Erkrankung (juvenile Epilepsie) vorkommen, weshalb Gesundheitstests bei der Zuchtauswahl wichtig sind.
Für wen eignet sich der Lagotto Romagnolo?
Der Lagotto Romagnolo passt gut zu Menschen, die einen freundlichen, arbeitsfreudigen Begleiter suchen und Freude an gezielter Nasenarbeit oder Suchtraining haben.




