Herkunft und Geschichte
Der Otterhound stammt aus England, wo er über Jahrhunderte gezielt zur Otterjagd eingesetzt wurde. Nachdem die Otterjagd im 20. Jahrhundert verboten wurde, verlor die Rasse ihre ursprüngliche Aufgabe und ist heute eine der seltensten Hunderassen der Welt.
Aussehen und Größe
Der Otterhound ist ein großer, kräftiger Hund mit einer Schulterhöhe von 60 bis 69 cm und einem Gewicht von 30 bis 55 kg. Sein zottiges, dichtes Fell und die Schwimmhäute zwischen den Zehen machen ihn zu einem hervorragenden Schwimmer.
Charakter
Der Otterhound gilt als gutmütig, freundlich und gesellig. Er ist selten aggressiv, kommt meist gut mit Kindern und anderen Tieren zurecht und zeigt trotz seines Jagdhintergrunds ein ausgeglichenes, entspanntes Wesen.
Haltung und Bedürfnisse
Der Otterhound braucht regelmäßige Bewegung, idealerweise mit Gelegenheit zum Schwimmen, das er meist sehr genießt. Sein zottiges Fell erfordert regelmäßige Pflege durch Bürsten, um Verfilzungen vorzubeugen.
Gesundheit
Der Otterhound hat eine Lebenserwartung von 10 bis 13 Jahren. Wie viele große Rassen kann er zu Hüftdysplasie neigen, außerdem besteht ein gewisses Risiko für Magendrehung aufgrund seiner tiefen Brust.
Für wen eignet sich der Otterhound?
Der Otterhound passt zu Menschen, die einen gutmütigen, wasserliebenden großen Begleiter mit ungewöhnlicher Optik suchen und bereit sind, sich für die seltene Rasse gezielt an spezialisierte Züchter zu wenden.




