Herkunft und Geschichte
Der Riesenschnauzer wurde in Bayern aus dem Mittelschnauzer entwickelt, um einen größeren, kräftigeren Hund für die Bewachung von Viehherden und Brauereien zu schaffen. Später wurde er auch als Dienst- und Schutzhund bei Militär und Polizei eingesetzt.
Aussehen und Größe
Der Riesenschnauzer ist ein großer, kräftiger Hund mit einer Schulterhöhe von 60 bis 70 cm und einem Gewicht von 35 bis 47 kg. Sein drahtiges Fell in Schwarz oder Pfeffer-Salz sowie der markante Bart im Gesicht gehören zu seinen typischen Merkmalen.
Charakter
Der Riesenschnauzer gilt als hochintelligent, arbeitswillig und sehr loyal gegenüber seiner Familie. Er zeigt einen ausgeprägten Beschützerinstinkt und braucht eine sinnvolle, anspruchsvolle Aufgabe, um ausgeglichen zu bleiben.
Haltung und Bedürfnisse
Der Riesenschnauzer braucht sehr viel Beschäftigung – reine Spaziergänge reichen bei Weitem nicht aus. Hundesport, Schutzdiensttraining oder gezielte Kopfarbeit sind nahezu unverzichtbar. Sein drahtiges Fell erfordert regelmäßiges Trimmen.
Gesundheit
Der Riesenschnauzer hat eine Lebenserwartung von 10 bis 12 Jahren. Wie viele große Rassen kann er zu Hüftdysplasie neigen, weshalb Gesundheitsuntersuchungen bei der Zuchtauswahl wichtig sind.
Für wen eignet sich der Riesenschnauzer?
Der Riesenschnauzer passt zu sehr aktiven, erfahrenen Hundehaltern, die Freude an intensivem Training und Hundesport haben und dem Hund täglich eine sinnvolle, anspruchsvolle Aufgabe bieten können.




