Herkunft und Geschichte
Der Saluki zählt zu den ältesten Hunderassen der Welt und stammt aus dem Nahen Osten, wo er über Jahrtausende von Beduinenstämmen zur Jagd auf Gazellen und Hasen eingesetzt wurde. Er galt als heiliger Hund und durfte im Gegensatz zu anderen Hunden mit im Zelt schlafen.
Aussehen und Größe
Der Saluki ist ein großer, sehr schlanker Windhund mit einer Schulterhöhe von 58 bis 71 cm und einem Gewicht von 18 bis 27 kg. Sein seidiges Fell mit den charakteristischen Fransen an Ohren und Rute sowie sein eleganter, hochbeiniger Körperbau verleihen ihm ein königliches Erscheinungsbild.
Charakter
Der Saluki gilt als eigenständig, würdevoll und distanziert gegenüber Fremden. Er ist kein klassischer Unterordnungshund, sondern verlangt ein partnerschaftliches Miteinander. Gegenüber seiner Bezugsperson zeigt er sich anhänglich, bleibt aber grundsätzlich ein selbstbewusster Charakter.
Haltung und Bedürfnisse
Als Sichtjäger hat der Saluki einen stark ausgeprägten Jagdinstinkt, weshalb Freilauf nur in gesicherten Bereichen möglich ist. Er braucht täglich viel Bewegung und aufgrund seiner Kälteempfindlichkeit im Winter zusätzlichen Schutz.
Gesundheit
Der Saluki hat eine hohe Lebenserwartung von 12 bis 14 Jahren. Wie bei anderen Windhunden ist bei Narkosen besondere Vorsicht geboten, da sein geringer Körperfettanteil die Verstoffwechslung bestimmter Narkosemittel beeinflussen kann.
Für wen eignet sich der Saluki?
Der Saluki passt zu erfahrenen Hundehaltern, die einen eigenständigen, eleganten Windhund suchen und ein sicher eingezäuntes Grundstück oder Zugang zu gesicherten Freilaufflächen bieten können.




